Aktuelle Publikationen

Michael Ostheimer: Nach Nordkorea. Ein Prosagedicht

Teil 1: https://faustkultur.de/3838-0-Michael-Ostheimer-Nach-Nordkorea.html

Teil 2: https://faustkultur.de/3856-0-Michael-Ostheimer-Nach-Nordkorea-Teil-2.html

Teil 3: https://faustkultur.de/3961-0-Michael-Ostheimer-Nach-Nordkorea-Teil-3.html


Sichtspiele. Filme und Videokunst aus der Sammlung Wemhöner

Herausgeber: Philipp Bollmann, Autor: Michael Ostheimer

Distanz Verlag 2018, 272 Seiten, Hardcover

ISBN: 978-3954762408

Seit dem frühen 20. Jahrhundert ist der produktive wie rezeptive Umgang mit filmischen Bildern als entscheidende Kulturtechnik der Moderne nicht mehr wegzudenken. Zum Siegeszug der visuellen Medien gesellt sich die anthropologische Figur des Homo ludens. Denn die zentralen Betätigungen des menschlichen Zusammenlebens – sprachliche Kommunikation, Weltdeutung und Gemeinschaftsstiftung – sind vom Spiel geprägt. Die sinnlich-vernünftige Doppelnatur des Menschen kommt im Spielerischen der Ästhetik zum eigentlichen Ausdruck. Kunst ist Form gewordenes Spiel mit Inhalten. Alle Arbeiten der in Sichtspiele versammelten Künstler entfalten eine spielerische Spannung zwischen visueller Darstellung und kompositorischer Form. Auf den herausfordernden Medienwechsel vom Bewegtbild zum Kunstbuch reagiert das Buch mit einer Innovation: Zum einen zeigt es Stills als visuelle Anhaltspunkte für den Nachvollzug der Bilddynamik und präsentiert Kontexte eröffnende Kommentartexte. Zum  anderen können Bildsequenzen von jeder Arbeit mithilfe einer App auf dem Handy oder Tablet „zum Laufen“ gebracht werden.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=_YAAHXzNFRc

Kurzfilm: https://www.youtube.com/watch?v=yW2IL0oVV1M


Michael Ostheimer: Leseland. Chronotopographie der DDR- und Post-DDR-Literatur

Wallstein Verlag 2018, 486 Seiten, 13 Abb., geb., Schutzumschlag.
ISBN: 978-3-8353-3310-9

Eine kulturhistorisch an den Wechselwirkungen von Raum und Zeit orientierte Geschichte der DDR- und Post-DDR-Literatur.

Diese kulturhistorisch an den Wechselwirkungen von Raum und Zeit orientierte Geschichte der DDR- und Post-DDR-Literatur setzt sich zwei Ziele: Zum einen markiert sie mit Michail Bachtins Begriff des Chronotopos die kategoriale Zusammengehörigkeit von Raum und Zeit in der Literatur, zum anderen begründet sie mit den literarischen Raumzeiterfahrungen eine neue Perspektive auf die Geschichte der (Post-)DDR. Untersucht werden die Verzeitlichung unterschiedlicher topischer Schauplätze der DDR- und Post-DDR-Literatur. Im Fokus stehen Buchenwald, Eisenhüttenstadt, Halle-Neustadt, Bad Frankenhausen, der sächsisch-thüringische Uranbergbau, Hiddensee, die deutsch-deutsche Grenze sowie Altenburg. Der chronotopographische Ansatz erarbeitet einen kulturtheoretisch fundierten Baustein für eine umfassende Literatur- und Kulturgeschichte der (Post-)DDR, die die deutsch-deutschen Literaturbeziehungen sowie Rezeptionszusammenhänge zu akzentuieren vermag.